Das Web ist tot. Lang lebe das Internet
Unter dieser drastischen Überschrift veröffentlichte der Chefredakteur des vielbeachteten US-amerikanischen Technologie-Magazins “Wired” Chris Anderson die aktuelle Titelgeschichte des Magazins und schreckte so die interessierte Webgemeinschaft auf. Wie konnte der wichtigste Weissager der digitalen Welt das Web für tot erklären? Doch gleich eines vorweg: Chris Anderson erwartet jetzt nicht den Untergang oder Zusammenbruch des weltenweiten digitalen Datennetzes, sondern eine grundsätzliche Änderung des Charakters des Internets mit seinen inhaltlichen Angeboten und dem entsprechenden Nutzerverhalten die bereits im Gange sei.
Während das Internet bis vor wenigen Jahren stark vom ungehemmten, unspezifischen ja chaotischen Wachstum geprägt war, dessen Gemeinsamkeit sich im verwendeten IP-Protokoll und der Nutzung durch Internetbrowser erschöpfte, gehe die aktuelle Entwicklung stark zu abgegrenzten und kontrollierbaren Nutzungsräumen außerhalb des Browsers wie Peer-to-Peer-Verbindungen (z.B. Video-Telefonie), sozialen Netzwerken wie Facebook oder von Miniprogrammen (Apps). Diese Nutzungsräume bezeichnet Anderson als “walled gardens” innerhalb des Webs. Charakterisch für diese umzäunten Gärten sind eine hohe Effizienz und Nutzerfreundlichkeit, aber eben auch eine Kontrolle durch den Anbieter sowie eine steigende Kommerzialisierung. Hier sei auch die Ursache für diese Entwicklung zu finden, da mit dem traditionellen, freien Internet kein Geld zu verdienen sei. Seine These belegt Anderson mit einer Grafik über die Verteilung der Traffic-Quellen des Internets. (siehe Originalartikel bei “Wired”)
Was haben Wickeltaschen mit SEO zu tun?
Oder: SEO-Beobachtungen einer werdenden Mutter
Sie haben sicher schon vom Nestbautrieb bei Schwangeren gehört. Richtig, das ist der Einkaufs-, Einrichtungs- und nicht selten auch Putzrausch von schwangeren Frauen relativ kurz vor der Geburt. Nun shoppt man in diesem Zustand ja nicht mehr nach Schuhen oder Klamotten (wer weiß, wann man in die wieder reinpassen würde), wohl aber nach Accessoires für sich und das Baby. Gestern so geschehen, ich habe (mal wieder) nach einer Wickeltasche gesucht, obwohl ich meine Entscheidung für ein bestimmtes Modell bereits zu 90 Prozent getroffen hatte. Also ab zu Google und nach „coole Wickeltaschen“ gesucht (1. Bin ich nicht der Typ für eine klassische Handtasche und 2. soll sich ja auch der Papa mit der Tasche nicht schämen müssen).
Und ich war überrascht: Auf Platz 1 der Suchergebnisse gibt es eine Website mit der Domain www.coole-wickeltaschen.de – darauf muss doch erstmal einer kommen. Ich bin sofort begeistert. Die Seite verspricht im Titel: Wickeltasche – Blog & Ratgeber zu coolen Wickeltaschen und 82 Wickeltaschen im Index. Die „sozialen“ Funktionen fehlen natürlich auch nicht, RSS, Facebook und Twitter sind vorhanden. Im Impressum erfahre ich, dass der (Wordpress) Blog tatsächlich privat geführt ist.
Vom Monolog zum Dialog – Auf dem Weg vom Marketing zur Marke – Teil 3
„Mehr Kreativität! Akzente setzen! Ständig variieren, neu kombinieren!“ Mit diesen deutlichen Worten schwört unser aller Lieblingsfußballbundestrainer Jogi Löw derzeit in einem seiner Werbeeinsätze für Nivea for Men seine Mannschaft ein. Er und Nivea wissen, wie man(n) mit der richtigen Mannschaftsaufstellung in Sachen Hautpflege bei der Zielgruppe Frau punkten kann. Entsprechend deutlich und mit dem gewissen Charme wird das dann auch kommuniziert. Einen Platz auf dem Siegertreppchen der erfolgreichsten WM-Kampagnen 2010 war damit schon vor dem ersten Anpfiff in Südafrika sicher. weiterlesen
Was macht eigentlich so ein Projektmanager den ganzen Tag?
Ja, blöde Sprüche gibt es viele. Einer meiner Lieblinge: Wer glaubt, dass Projektmanager Projekte managen, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
Ich als Projektmanager Onlinemedien bin vordergründig für die Entwicklung von Konzepten für Multimedia-Anwendungen, hauptsächlich Onlinekommunikation und was halt so dazu gehört, zuständig – in unserer Sprache: Ich erarbeite das Pflichtenheft. Angefangen von der Unternehmens-Homepage, über Online-Shops bis zum komplexen B-to-B-Portal mit integrierter Prozessabbildung ist da alles dabei. Neben der Entwicklung der Idee für die Umsetzung ist es vor allem aber wichtig, mit weiterlesen
Web 2.0 – ein Vergleich aus dem wahren Leben
Immer wieder werden wir gefragt “Was ist eigentlich Web 2.0?”. Neben neuen Internet- und Multimedia-Technologien, sowie aufwendigeren Webdesigns bezeichnet Web 2.0 vor allem “User generated Content”, also von Benutzern und Kunden erstellte Inhalte.
Dazu ein kleines Beispiel. Heute morgen 8:15 Uhr stellte ich mein Auto in der Tiefgarage ab und es fiel mir ein Schild auf. “Bei Rauchentwicklung in der Tiefgarage melden Sie den Vorfall unter der Telefonnummer 0371XYZ505085″. Vereinfacht gesprochen macht der Hausmeister der Tiefgarage alle Benutzer zu seinen Helfern und multipliziert so seine Leistung um ein vielfaches.
Sommer in der Agentur
Es ist Sommer in der Agentur.
Woran man das merkt? Ein Drittel der Belegschaft hat sich vergangenen Freitag mit großem Grinsen in den Urlaub verabschiedet, während der Rest versucht bei 33Grad Lufttemperatur und 33 Prozent Luftfeuchte so einigermaßen die Fassung zu wahren und kreativ tätig zu sein.
Das Telefon ist still wie selten und wenn einer anruft lautet die erste Frage: „ Ist es bei Euch auch so warm?“ Was für eine Frage. Ich antworte in einem Anflug von Sarkasmus: „Nein, wir haben hier kühle 21 Grad.“
Die Kollegen in Grafik und Programmierung arbeiten hart an Projekten, weil es auch in diesem Jahr das ominöse Sommerloch nicht gibt und die Projektmanager versuchen Ansprechpartner von Ausschreibungen ans Telefon zu bekommen, was aber nicht klappt. Warum? Richtig, auch diese haben sich in den Urlaub verabschiedet.
Aber warum beschweren – im vergangenen harten Winter haben sich doch alle einen solchen Sommer gewünscht. Also freuen wir uns, dass unser Wunsch so genau erfüllt wird.
Es ist Sommer in der Agentur!
vom schwitzenden Agenturchef
Abalone – wie schmeckt denn das?
Hier mal ein bisschen Aufklärung: Abalone ist ein Brettspiel für 2 Strategiefans, entwickelt in den 80er Jahren von den Franzosen. Das Grundprinzip ist recht einfach. Abalone wird auf einem sechseckigen Spielfeld mit jeweils 14 weißen und schwarzen Kugeln gespielt. Durch Verschieben von einer, zwei oder drei eigenen Kugeln muss man versuchen, die gegnerischen Kugeln vom Spielfeld zu kicken – so ein bisschen wie beim Sumo-Ringen. Hat man sechs gegnerische Kugeln aus dem Spiel, hat man gewonnen.
Bislang habe ich noch keinen wirklichen Gegner finden können
ulrike
Das Leben ist eine Suche…
…lautet das Motto der ersten Markenkampagne von Google. Das sind nette kleine Geschichten über das Suchen und Finden und was man auf dem Weg vom Suchen zum Finden entdecken kann. Anzuschauen sind die Videos bei www.youtube.com/suchgeschichten.
Hand aufs Herz: Das Leben ist doch wirklich eine Suche. Und die Videos erzählen mit wenig Mitteln nette kleine Geschichten.
Nachtrag zum Artikel Google macht Bing nach
Heute präsentiert sich Google wieder im gewohnt klassischen Design. Sehr schön! Nun wissen wir allerdings, dass man sich als registrierter Benutzer grell-bunte Hintergrundbilder einrichten kann. Schließlich ist das mittlerweile fast Standard und geht z.B. auch bei Twitter. Hier gehts zum ursprünlichen Artikel…




