Wenn einer nicht mehr mit Dir redet, dann will er damit etwas sagen.

„Und was daran ist neu“ fragen Sie sich? Jeder kennt das doch: Ein Wort gibt das andere, eine Diskussion, ein Streit… Schweigen. Aber auch Schweigen ist Kommunikation, denn wie viele Botschaften stecken in einem Schweigen? Viele oder zumindest eine! Und gerade diese eine ist sehr aussagekräftig und wirkungsvoll.

Reden wir von Kommunikation, dann reden wir über Botschaften, die wir aus einem bestimmten Zweck übermitteln; über Emotionen, die beim Gegenüber ausgelöst werden sollen und wir sprechen von einer beabsichtigten Wirkung, die wir erreichen wollen.

Mit einem Schweigen erfüllen wir all diese Punkte: eine zweckgebundene Botschaft, die ankommt und ihre Wirkung nach sich zieht. Bereits Paul Watzlawick, ein sehr bekannter Kommunikationswissenschaftlicher, fasste diese Tatbestände kurz zusammen und formulierte sein Axiom

„Man kann nicht nicht kommunizieren!“.

Gerade Unternehmen sollten sich darüber bewusst sein. Denn wer als Unternehmen seine Kommunikation nicht gezielt steuert, überlässt es anderen. Und gerade in den Zeiten des Web 2.0 ist die Masse der aktiven Kommmunikatoren unüberschaubar. Überall wird gepostet und getwittert. Und überall wird es gelesen und erreicht Reichweiten, an die vor ein paar Jahren noch nicht zu denken war.

Wenn nicht schon geschehen, ist es an der Zeit, dass Unternehmen den Bereich der Unternehmenskommunikation anerkennen und ihm eine wichtige Rolle zuschreiben. Hier bündeln sich Ihre Potenziale, die es nach außen zu tragen gilt. Aufgabe der Unternehmenskommunikation ist es, alle unternehmensrelevanten Daten zusammenzutragen und alle Kommunikationsprozesse zu managen. Das stellt sicher, dass ein einheitlicher Außenauftritt – in Design, Text und Tonalität gewährleistet ist und erhöht den Wiederkennungswert um ein Vielfaches.

Nicht immer ist also Schweigen Gold und Reden Silber!

 

Zitat Headline:  Joachim Panten

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