http://www.creativclicks.de/agentivcreaturagentivcreatur – das Blog von creativ clicks Chemnitz – Ihre Internetagentur, Webdesign und (Online-) Marketing Agentur in Chemnitz, Dresden, LeipzigDienstag, August 24th, 2010Du befindest dich im Moment im Blogarchiv für den Tag .

 

August 2010
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Archive for 24. August 2010

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Unter dieser drastischen Überschrift veröffentlichte der Chefredakteur des vielbeachteten US-amerikanischen Technologie-Magazins “Wired” Chris Anderson die aktuelle Titelgeschichte des Magazins und schreckte so die interessierte Webgemeinschaft auf.  Wie konnte der wichtigste Weissager der digitalen Welt das Web für tot erklären?  Doch gleich eines vorweg: Chris Anderson erwartet jetzt nicht den Untergang oder Zusammenbruch des weltenweiten digitalen Datennetzes, sondern eine grundsätzliche Änderung des Charakters des Internets mit seinen inhaltlichen Angeboten und dem entsprechenden Nutzerverhalten die bereits im Gange sei.

Während das Internet bis vor wenigen Jahren stark vom ungehemmten, unspezifischen ja chaotischen Wachstum geprägt war, dessen Gemeinsamkeit sich im verwendeten IP-Protokoll und der Nutzung durch Internetbrowser erschöpfte, gehe die aktuelle Entwicklung stark zu abgegrenzten und kontrollierbaren Nutzungsräumen außerhalb des Browsers wie Peer-to-Peer-Verbindungen (z.B. Video-Telefonie), sozialen Netzwerken wie Facebook oder von Miniprogrammen (Apps). Diese Nutzungsräume bezeichnet Anderson als “walled gardens” innerhalb des Webs. Charakterisch für diese umzäunten Gärten sind eine hohe Effizienz und Nutzerfreundlichkeit, aber eben auch eine Kontrolle durch den Anbieter sowie eine steigende Kommerzialisierung. Hier sei auch die Ursache für diese Entwicklung zu finden, da mit dem traditionellen, freien Internet kein Geld zu verdienen sei. Seine These belegt Anderson mit einer Grafik über die Verteilung der Traffic-Quellen des Internets. (siehe Originalartikel bei “Wired”)

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