4 Tipps für guten Website-Content

Wer kennt ihn nicht, den Ausruf der die Marketing-Welt seit einigen Jahren als Mandra zelebriert: Content is king! Was der ein oder andere unter Umständen schon zu oft gehört hat, hat doch seine Daseinsberechtigung. Aber wie sieht die Umsetzung eigentlich genau aus? Wie erstellt man guten und wirksamen Web-Content?

Ganz klar: Ein guter Webseitentext ist mehr als ein fehlerfrei ausformulierter Text, dass sollte keinen mehr überraschen. Mit unseren fünf Tipps für guten Website-Content spielen Sie nicht nur bei Ihren Lesern, sondern auch in den Suchmaschinen ganz vorn mit!

Tipp 1: Der rote Faden und Nutzerfreundlichkeit

Der rote Faden in einem Text hilft dem Leser und Ihrem potenziellen Kunden die veröffentlichten Inhalte schnell zu erfassen. Betrachtet man das Leseverhalten der Menschen im World Wide Web fällt auf, dass sich dieses davon unterscheidet wie Menschen eine gedruckte Zeitschrift lesen. Beim Lesen von Website-Texten werden diese vom User eher gescannt, als tatsächlich gelesen. Im Umkehrschluß bedeutet das, der Nutzer muss alle relevanten Informationen auch beim Überfliegen der Inhalte erkennen. Es ist daher sinnvoll Website-Texte übersichtlich und strukturiert zu gliedern und mit Zwischenüberschriften und auflockernden Absätzen zu versehen.

Da langes Lesen am Bildschirm das menschliche Auge sehr anstrengt, sollten Sie sich bei der Texterstellung auf kurze Sätze beschränken. Als Faustregel kann man sagen: eine Information pro Satz. Unnötige Superlative oder dahingeworfene Floskeln sind hier unnötig. Kurz gesagt: Bringen Sie Ihre Message auf den Punkt! Beispiel: Eine Banane ist eine Banane und keine halbmondförmige Südfrucht.

Das schnellere Erfassen von Inhalten wird auch durch Grafiken, Bilder, Videos und Aufzählungszeichen im Text erleichtert. Und selbst Google mag gut aufbereitete multimediale Inhalte und belohnt diese mit guten Rankings.

Da der Mensch ein optisch geprägtes Wesen ist, dürfen wichtige Aussagen wie beispielsweise Zitate gern hervorgehoben werden. Schaffen Sie Eyecatcher und heben Sie diese Informationen mit einer fetten oder kursiven Markierung hervor. Aber hier gilt: Alles in Maßen, statt in Massen!

Tipp 2: Informationen und Mehrwert

Eine Frage sollten Sie sich vor dem Schreiben eines jeden Textes stellen: Für wen schreibe ich diesen Text? Versetzen Sie sich in den Besucher Ihrer Webseite hinein. Warum besucht der Nutzer Ihre Webseite? Was sucht der User konkret und welches Problem will er aktuell für sich lösen? Seine Zielgruppe zu kennen ist das A und O eines guten Onlinetextes. Ihr potenzieller Kunde muss auf Ihrem Internetportal die Inhalte finden, die seine Bedürfnisse und Probleme aufgreifen. Nehmen Sie Ihren Leser sinnbildlich an die Hand und zeigen Sie ihm die Lösung für sein Anliegen. Unter Umständen kann es hierbei sinnvoll sein mit abgegrenzten Bereichen zu arbeiten, so dass der Nutzer auf den ersten Blick erkennt, welche Informationen für ihn relevant sind und welche nicht.

Eine gut durchdachte Nutzeransprache beinhaltet auch immer einen Mehrwert. Mehrwert schaffen bedeutet, Sie helfen dem Leser beim Lösen seines Problems. Bieten sie ihm also informative und einzigartige Inhalte, mit erkennbarem Vorteil, stellen Sie zum Beispiel weitere Infografiken zur Thematik zum Download bereit.

Tipp 3: SEO und der Dialog

Natürlich bringt der beste Content auf Ihrer Webseite nichts, wenn diese nicht gefunden wird. Mit der Anwendung von Suchmaschinenbasics, wie dem Gebrauch themenrelevanter Keywords (diese sollten idealerweise über ein hohes Suchvolumen bei gleichzeitig niedrigem Wettbewerb verfügen) und auf Suchmaschinen ausgerichtete Meta Descriptions  (kurzer Beschreibungstext, der den Inhalt eines HTML-Dokuments für Suchmaschinen zusammenfassend beschreibt) ist der erste wichtige Schritt bereits getan.

Aber auch die Anforderungen an die Suchmaschinenoptimierung entwickeln sich ständig weiter. So geht der Trend immer mehr zu Inhalten, die für die mobile Nutzung optimiert wurden und multimediale Informationsträger beinhalten. Auch die vom User mittlerweile rege genutzte Spracherkennung, wie Google Voice Search spielt bei einem gut aufgestellten Text eine zunehmend wichtigere Rolle. Die Verwendung sogenannter Longtail Keywords (Keywords, die aus mehreren Wörtern bestehen) gewinnt hier ebenfalls an Bedeutung. Gut für die Spracherkennung geeignet sind Überschriften in Frageform sowie Inhalte, welche dem Nutzer gezielt Fragen beantworten, wie z.B. FAQ´s.

Aus Leser- wie auch aus SEO-Sicht ist es außerdem wichtig in einen Dialog treten zu können, zu interagieren. Bieten Sie Ihrem Nutzer die Möglichkeit aktiv zu werden und auf Ihre Inhalte zu reagieren. Erreichen können Sie das relativ einfach über Kontaktformulare oder Call-to-Action-Buttons, die den User zu einer bestimmten Aktion animieren, beispielsweise der Download eines Dokuments. Auch Live-Chats zum Beantworten der Kundenfragen oder Anmeldungen für den eigenen Newsletter sind gern genutzte Elemente. Und natürlich nicht zu vergessen, die schon beinahe obligatorischen Social Media Buttons. All diese Maßnahmen erhöhen Ihre Sichtbarkeit im Netz und bringen Traffic auf Ihr Internetportal.

Tipp 4: Teamarbeit

Guter Website-Content lässt sich nur mit guter Teamarbeit erreichen. Vielleicht kennen Sie das: Sie haben einen Text erstellt und selbst nach mehrmaligen Gegenlesen findet sich immer noch hier und da ein kleiner Fehler, ganz gleich ob inhaltlicher oder grammatikalischer Art. Schon allein deswegen empfiehlt es sich, dass  ein Kollege Ihren Text gegenliest und bestenfalls ein Dritter beschriebene Abläufe testet und die Einhaltung der vorgegebenen Unternehmenskommunikation (im Hinblick auf sprachliche Gestaltung) prüft.  Es ist außerdem wichtig, dass  eine einfache Sprache verwendet wird, die auch der Besucher der Webseite versteht. Verwenden Sie also keine Fachbegriffe oder Wortgeflechte, die der Leser nicht deuten kann. Stellen Sie sich immer die Frage: Versteht der Leser, was ich sagen will? Und wenn Ihr Kollege bei der Korrektur, Ihren Text nicht versteht, wie soll  es dann der Leser schaffen? Man kann also sagen, dass genau wie das Design Ihrer Seite auch die darauf veröffentlichten Inhalte den Wiedererkennungswert steigern sollen.

Dafür müssen bereits im Vorfeld Fragen geklärt werden, wie: Wie spreche ich den Nutzer an? Du oder Sie? Welche Tonalität wähle ich für die Inhalte und Nutzeransprache?

In diesem Sinne: Qualitätssicherung ist das A und O. Vermeiden Sie Rechtschreibfehler, Wechsel in der Ansprache und verwirrende Formulierungen.

Fazit – guter Webseiten-Content ist:

  1. strukuriert
  2. einzigartig
  3. eindeutig
  4. interessant und mit Mehrwert
  5. kurz und präzise
  6. suchmaschinenoptimiert
  7. nutzerfreundlich
  8. dialogfähig

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