Analog vs digital

Warum Papier doch immer noch entzücken kann

Klar, viele denken, dass es heute zunehmend sinnloser wird, Werbung oder Bekanntmachungen jeglicher Art, immer noch auf Papier drucken zu lassen. Sicherlich ist die digitale Version des Flyers von früher kostengünstiger und erzielt meist auch eine höhere Streukraft.

Doch ganz auf das analoge, also das gedruckte Medium sollte man dennoch nicht verzichten. In einer zunehmend digital orientierten Welt, in der man von Newslettern, Feed & Tweets oder auch Posts und E-Mails jeglicher Art überhäuft wird, kann das gedruckte Medium einen wirklichen Vorteil haben – man kann es anfassen – sprich: es werden zu den optischen auch die haptischen Sinne angesprochen. Doch wie schafft man es, dass das jeweilige Printprodukt auffällt und somit seinen Zweck erfüllt?

Jeder kennt das Problem – kaum hat man einen Tag mal seinen Briefkasten nicht geleert, quillt er über mit abertausenden, leider meist sehr – sagen wir optisch nicht ansprechenden – Flyern oder kostenlosen Wurfsendungen. Wenn man dann wirklich private Post von dem Wust aus Werbeanzeigen getrennt hat, dann ist der erste Gang meist der zum Papiercontainer. Wer hier auffallen möchte, sollte sich schon mehr Mühe geben, als nur einen hübschen Flyer mit ein paar netten Bildern zu gestalten. Hier heißt es, ein schlüssiges Konzept mit einer stimmigen grafischen Aufbereitung in einem vielleicht ungewöhnlichen Format aufzubereiten. Dies gilt jedoch nicht nur für Postwurfsendungen oder Werbezettelchen. Auch der elegante Katalog, die edle Imagebroschüre oder der hochwertige Folder können hier eine Menge dazu beitragen, sich aus der grauen Masse der ewig Gleichen herauszuheben. Und das hört natürlich nicht bei der grafischen Gestaltung auf – der Markt an ausgefallenen und tollen Papiersorten ist riesig – hier gewinnt meist der Mut zur Anderartigkeit.

Jedoch gibt es hier kein Allheilmittel. Jedes Produkt bedarf einer intensiven Konzeptionsphase, eines guten Grafikers mit dem richtigen Gefühl für das Wesentliche und Wichtige – und natürlich auch eines Kunden, der offen für Neues ist. Wenn diese beiden Partner Hand in Hand an einem solchen Projekt arbeiten, dann wird sich das auch auf das Endprodukt auswirken: Qualität vs. Quantität und Anspruch statt Massenverbreitung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.