Facebook, aber was bringt mir das? – Statistische Kennwerte kontra verhallende Posts

 

Diese Frage stellen sich viele Unternehmen – noch bereits bevor sie sich überhaupt bei Facebook registrieren. Viele sehen in „Facebook“ etwas, was sie nicht brauchen, was „irgendwie die Jugend macht“, aber mit dem sie nichts anfangen können. Die Zahl der Unternehmen bei Facebook ist zwar gestiegen, aber die Verschlossenheit bleibt bei vielen dennoch bestehen.

Eine pauschale, kurze und knackige Antwort auf die Frage: „Was bringt mir denn Facebook?“ gibt es nicht. Fakt ist, dass man ins Unternehmen hineinschauen muss, wie der soziale Kanal genutzt werden kann.

Sollten Sie aber bereits bei Facebook sein, dann ist es wichtig, sich nicht nur strikt an die zugrunde gelegte Strategie zu halten, sondern auch zu schauen, was das Gegenüber macht. Das sind in diesem Fall Ihre Fans. Hier bringt Facebook bereits aussagekräftige Analysen mit, die jeder nutzen kann.

So können Sie sich beispielsweise anzeigen lassen, …

„wie vielen Personen Ihre Seite gefällt“
Das entspricht dem „gefällt mir – Button“. So erhalten Sie einen Überblick darüber, wie viele Leser Sie eigentlich haben.

„wie viele Personen Sie potenziell erreichen“
Dahinter versteckt sich die Summe der eigenen Fans und der Freunde der Fans. Das ist demnach der potenzielle Personenkreis, den Sie ansprechen können. Denn schaffen Sie es, dass Ihre Fans über Sie sprechen, erfahren automatisch auch die Freunde dieses Fans von Ihnen.

„wie viele Personen über Sie sprechen“
Eine interessante Kennzahl, um die Aktivität der eigenen Fans zu erkunden. Darunter fallen:

  • Personen, denen Ihre Seite oder Beiträge gefallen
  • Personen, die Beiträge kommentieren oder teilen
  • Personen, die in den direkten Dialog mit Ihnen gegangen sind (Post auf der Pinnwand, Antwort auf eine Frage etc.)
  • Personen, die Ihrer Veranstaltung zu- oder abgesagt haben
  • Personen, die Ihre Seite in eigenen Posts erwähnt haben
  • Personen, die Ihre Seite auf einem Foto markiert haben und
  • Personen, die Ihren Ort besucht oder weiterempfohlen haben.

„wie hoch ihre Reichweite ist“
Die gesamte Reichweite gibt darüber Auskunft, wie viele Personen insgesamt erreicht werden. Darunter fallen also auch Beiträge von Fans, die Ihren Namen beinhalten.

Mit diesen vier Eckdaten können Sie sich bereits ein ungefähres Bild über Ihren Nutzerkreis machen. Wichtig ist es an dieser Stelle aber vielmehr, noch genauer hinzuschauen.

 

Kombinieren Sie!
Nachdem Sie Zugriff auf die Daten haben, welcher Beitrag welche Reichweite und wie viele eingebundene Nutzer hat, können Sie daran sehr gut erkennen, welche Posts am meisten gefragt sind. Schauen Sie auf die Inhalte und deren Darstellung. Was ist für die Fans interessant? Wie kommen Bilder oder Videos an? Ergibt sich eine Kombination aus diesen Dingen, die Beiträge interessant machen?

Schauen Sie noch genauer hin und lernen Sie Ihr Publikum kennen: Wie hoch ist der Frauen- und Männeranteil? In welcher Altersklasse befinden sich Ihre Fans? Aus welchen Städten kommen sie?

Auf diese Art und Weise können Sie aus mehreren Statistiken Ihre eigenen Schlüsse ziehen. Wichtig ist es dabei, diese miteinander zu kombinieren und nicht nur die Einzelzahlen zu betrachten. Zu wissen, dass mehr Männer als Frauen in der eigenen Zielgruppe stecken, lässt Sie strategisch besser herangehen, wenn Sie wissen, wie Sie auf diese Zielgruppe näher eingehen können und die Verhaltensmuster dieser Zielgruppe kennen.

Vielleicht wissen Sie aus Ihren Statistiken auch, dass Beiträge mit Verlinkungen zu Videos am meisten gelesen und geteilt werden? Dann nehmen Sie all diese Fakten zusammen: Ihre Unternehmensziele, Ihre Zielgruppe, das grundlegende Verhalten und die Ziele dieser Menschen und relevante Inhalte für diese Zielgruppe.

So können Sie Ihren eigenen Facebook-Auftritt an Ihren Fans näher ausrichten und posten nicht wahllos Beiträge, von denen Sie nicht wissen, was eigentlich aus ihnen wird.

One comment

  1. Ein sehr guter Beitrag über die Möglichkeiten, die auch Klein- und Kleinstunternehmen via Facebook völlig kostenlos nutzen können. Dennoch überwiegen bei vielen Entscheidern leider immer noch die Vorbehalte. Und natürlich kostet es etwas Überwindung, mit null Fans anfangen zu müssen. Aber so ist das halt im Leben, und wenn man nicht alles falsch macht, steigt die Zahl der Fans doch recht schnell an.

    Liebe Grüße

    Tim von Stamm
    http://www.vonstamm-images.de http://www.crossminds.net

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