GENAIL! Mit Smartphone und Bluetooth Gamepad ins Virtual-Reality-Gaming-Vergnügen…

Wir Grafiker und Programmierer hier bei creativ clicks lieben unsere Arbeit am PC – aber später dann nach Feierabend entwickeln sich einige von uns zu ultraharten Computerspielzockern. Das passiert natürlich nicht nur auf dem PC, sondern auch immer öfter auf dem mobilen Telefon. Smartphones der heutigen Generation sind extrem leistungsstark, denn 3D-Spiele laufen flüssig wie nie zu vor. Die Auflösungen der Display werden immer höher und besser, ebenso der Sound, Kamera etc.. Ich selber verbringe mindestens 1 Stunde täglich mit dem zocken auf dem Smartphone. Eigentlich mache ich fast alles auf meinem Telefon, surfen, spielen, planen, chatten, informieren und fotografieren. Daher sind bin ich auch hardwaretechnisch immer auf dem neuesten Stand. Doch was ich aber vor kurzem im Web entdeckt habe, lässt auf ein kostengünstiges virtuelles Spielvergnügen hoffen.

3D Brillen die Dir eine riesige Leinwand vor die Augen zaubern gibt es ja schon einige, aber irgendwie wollten diese sich nie richtig durchsetzen.

Das hat natürlich Gründe:
a.) sind sie noch viel zu teuer ( CarlZeiss Cinemizer OLED 3D-Multimedia Brille 627 EURO bei Amazon oder noch nicht auf dem Markt die Oculus Rift mit 300 US Dollar)
b.) gab es lange Probleme, weil den Leuten teilweise  schlecht geworden ist.
c.) es auch noch nicht genügend Auswahl gibt und somit auch nicht mehr Wettbewerb und bessere Preise.

Das oder etwas ähnliches dachte sich der Informatiker Stefan Welker wohl auch und entwarf prompt eine eigene Version einer 3D-Brille – „Eine virtuelle Handy-3D-Brille“ – die mit Ihrem Smartphone (neuere Generationen) funktioniert und wesentlich kostengünstiger als die oben genannten Varianten ist. Um in dieses Vergnügen zu kommen, benötigen sie lediglich ein Blutooth-Gamepad, Ihr Telefon, ein angepasstes Spiel (z.B. einen Egoshooter), eine App des Informatikers und ein Spezialgestell (wird wie eine 3D Brille aufgesetzt – Sie haben also das Handy direkt vor den Augen) in das Ihr Telefon geschoben wird und in dem zwei Linsen integriert sind.

Das Tolle an der ganzen Geschichte ist, dass Ihr Handy schon ein hochauflösendes Display besitzt, es über Gyro- und Lagesensoren verfügt und zu dem aufwendige 3D-Spiele durch genügend Rechenleistung sehr flüssig laufen.
Bei 3D-Brillen muss das alles erst in das Produkt integriert werden, was die Brille dadurch natürlich teuer macht. Für unsere Handy-Variante brauchen Sie zusätzlich nur noch eine App Namens „NativeSensors“ installieren.
Diese liest die Daten der Lagesensoren aus und wendet diese auf installierte Spiele an. Das bedeutet im Endeffekt: Drehen Sie Ihren Kopf, so dreht auch die Spielfigur diesen, fantastisch oder? Ein weiterer Vorteil ist auch, dass alle Sensoren ja direkt im Telefon verbaut sind und somit kaum Störungen oder Ruckler bei Bewegungen auftreten.

Das Spiele-Einzel-Bild  wird auf dem Smartphone als Side-by-Side-3D ausgegeben und es entsteht vor Ihren Augen ein sehr großes 3D-Bild. Laut Chip.de soll der Effekt sehr gut und sehr realistisch sein, so dass wohl einige der Mitarbeiter dort kurzzeitig Angst hatten im Spiel in einen Abgrund zu stürzen.

Ich jedenfalls bin jetzt schon begeistert und werde das auf jeden Fall ausprobieren 🙂

Weitere Informationen finden Sie hier (unbedingt auch den ausführlichen Chip.de Artikel lesen):
http://www.chip.de/news/Dive-Virtual-Reality-Brille-aus-dem-3D-Drucker_61795147.html
http://www.durovis.com/index.html

Quelle: chip.de

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