Posts Tagged ‘Online-Trends’
Ich bin was Besonderes! Exkurs: Marketingtrends und Kundenansprache 2011
Morgens, halb zehn in Deutschland: Wocheneinkauf bei Aldi… Und im Einkaufskorb liegt neben Jacobsmuscheln im Angebot, Dosenthunfisch und Zewa wisch und weg auch ein Wasserkocher für 4.99 Euro. Weiter geht’s mit dem nagelneuen Porsche Cabrio in die Shoppingmeile zu Media Markt, wo Mario Barth für extrem preisgünstige Digicams von den Werbeplakaten grinst. Wieder daheim in der Altbauwohnung wird dann in der Markenküche, mit dem Preis eines Mittelklassewagens, der Einkauf verstaut, bevor am Abend bei einem Gläschen Rotwein aus der Schraubverschlussflasche der neue Blue-Ray-Player eingeweiht wird.
Schubladendenken ade
Ein Tag im Leben eines Konsumenten, wie sie immer mehr werden. Sie tauschen ihre Rollen, wie sie wollen und lassen sich nicht mehr in bestimmte Schubladen pressen und suchen folglich das Besondere. Keinesfalls einer unter Tausenden sein, lautet die Devise.
Doch wie wird man für die Konsumenten interessant und besonders? Wie macht man auch im kommenden Jahr auf sich, sein Unternehmen und seine Produkte und Dienstleistungen aufmerksam? Welche Marketingtrends werden auch Klein- und Mittelständische Unternehmen 2011 beschäftigen?
Bilder stapelweise hochladen
„Geht das nicht irgendwie schneller mit den Bildern?“ Oder: „Ich will das doch nur fix auf den Webserver stellen!“ Fragen und Aussagen, die ich nicht nur von meinen Kollegen immer mal wieder zu hören bekam. Auch ich warte schon länger auf eine effiziente Möglichkeit z.B. meine Urlaubsfotos „in einem Rutsch“ auf einen Webserver zu stellen, um mit den Bildern (mit den Tipps meines Kollegen Lars Powlesland werden es auch tolle Fotos!) an jedem Ort der Welt Eindruck schinden zu können. HTML5 macht´s jetzt möglich! more
Das Web ist tot. Lang lebe das Internet
Unter dieser drastischen Überschrift veröffentlichte der Chefredakteur des vielbeachteten US-amerikanischen Technologie-Magazins “Wired” Chris Anderson die aktuelle Titelgeschichte des Magazins und schreckte so die interessierte Webgemeinschaft auf. Wie konnte der wichtigste Weissager der digitalen Welt das Web für tot erklären? Doch gleich eines vorweg: Chris Anderson erwartet jetzt nicht den Untergang oder Zusammenbruch des weltenweiten digitalen Datennetzes, sondern eine grundsätzliche Änderung des Charakters des Internets mit seinen inhaltlichen Angeboten und dem entsprechenden Nutzerverhalten die bereits im Gange sei.
Während das Internet bis vor wenigen Jahren stark vom ungehemmten, unspezifischen ja chaotischen Wachstum geprägt war, dessen Gemeinsamkeit sich im verwendeten IP-Protokoll und der Nutzung durch Internetbrowser erschöpfte, gehe die aktuelle Entwicklung stark zu abgegrenzten und kontrollierbaren Nutzungsräumen außerhalb des Browsers wie Peer-to-Peer-Verbindungen (z.B. Video-Telefonie), sozialen Netzwerken wie Facebook oder von Miniprogrammen (Apps). Diese Nutzungsräume bezeichnet Anderson als “walled gardens” innerhalb des Webs. Charakterisch für diese umzäunten Gärten sind eine hohe Effizienz und Nutzerfreundlichkeit, aber eben auch eine Kontrolle durch den Anbieter sowie eine steigende Kommerzialisierung. Hier sei auch die Ursache für diese Entwicklung zu finden, da mit dem traditionellen, freien Internet kein Geld zu verdienen sei. Seine These belegt Anderson mit einer Grafik über die Verteilung der Traffic-Quellen des Internets. (siehe Originalartikel bei “Wired”)




