Top-10 der sozialen Netzwerke in Deutschland

Eine aktuelle Umfrage des Branchenverbandes Bitkom liefert einen Überblick über die Nutzeranteile der sozialen Netzwerke in Deutschland und stellt eine Top-10-Liste zur Verfügung.

Die Kernpunkte:

  • Drei Viertel (74%) der deutschen Internetnutzer sind Mitglied mindestens eines sozialen Netzwerks.
  • Die Hälfte (51%) der Onliner nutzt Facebook, das damit das Netzwerk mit dem größten Marktanteil ist.
  • Soziale Netzwerke werden von allen Altersgruppen genutzt, auch von der Generation 50+ (32%).

Facebook, Stayfriends & die VZ-Netzwerke

Im Oktober 2011 befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Branchenverbands Bitkom 1.023 Internetnutzer ab 14 Jahren zu ihrer Nutzung sozialer Netzwerke. Klarer Favorit mit einem Anteil von der Hälfte der Online ist das Netzwerk Facebook. Etwa ein Viertel der Deutschen sind Mitglied bei Stayfriends (27%) und in den VZ-Netzwerken – StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ (23%).

Google+, das erst vor wenigen Monaten startete, erscheint mit sechs Prozent auf Platz 6 – genau wie der Microblogging-Dienst Twitter. XING, das im Vergleich zu den anderen Netzwerken hauptsächlich beruflich genutzt wird, weist einen Anteil von neun Prozent der deutschen Internetnutzer auf und damit Platz 5 in den Top-10.

Nur Facebook und Google+ weisen eine Zunahme der Nutzer aus im Vergleich zu einer Umfrage aus März 2011.

 

Alle Altersgruppen in sozialen Netzwerken

„Die Nutzung sozialer Netzwerke ist längst ein Massenphänomen geworden“, sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Ralph Haupter. Alle Altersgruppen nutzen mittlerweile soziale Netzwerke:

  • Altersgruppe 14 bis 29: 71%
  • Altersgruppe 30-49: 48%
  • Altersgruppe 50+: 32%

Die Umfrage trifft leider keinerlei Aussage, wie regelmäßig und für welche Zwecke soziale Netzwerke genutzt werden. Auch die geografische Verteilung der Nutzer (Regionalität der Netzwerke) wurde nicht untersucht.

 

Fanpages und Unternehmensseiten

Google+ hat erst vor ein paar Tagen die Möglichkeit geschjaffen, dass Unternehmen sich dort mit einer Unternehmensseite, ähnlich den Facebook Fanpages, präsentieren kann. Es bleibt abzuwarten, welche Potentiale sich hier für Unternehmen bieten, ob sich eins der beiden Netzwerke behaupten wird oder ob auf beiden Netzwerken verschiedene Zielgruppen erreicht werden können.

2 comments

  1. Ι’m now not positive where you are getting your info, however great topic. I must spend a while finding out more or figuring out more. Thank you for magnificent information I used to be in search of this info for my mission.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.