Weg gegangen, (Markt-)Platz gefangen – Vom Marketing zur Marke – Teil 6

Google hat es. Apple, IBM und Microsoft haben es auch. Und auch Coca Cola oder McDonalds sind mit reichlich davon gesegnet. Von was, fragen Sie sich? All die genannten Marken sind Global Player in ihrer Branche, Sie zählen zu den wertvollsten Marken der Welt und haben jede Menge Fans und warten mit astronomischen Marktwerten auf. Ihre Markenbekanntheit, ihr Markenimage und auch ihre Marktmacht erzielen Traummaße – und ihre Stellung im Markt zaubert nicht nur den Marketingverantwortlichen ein breites Lächeln auf die Lippen.

Bis auf wenige Ausnahmen sprechen wir hier von Marktführern. Ein Ziel, das in den Marketing- und Vertriebsplänen von nahezu jedem Unternehmen auf dem Plan steht. Doch wie erreicht man eine solche Marktführerschaft, wie gewinnt man Marktanteile und wie steigert man seine Marktbekanntheit, wenn man nicht ausgerechnet Apple oder Google heißt? Und wie verteidigt man schließlich seine einmal erworbene Marktstellung als Marktführer?

Angriff ist die beste Verteidigung

Der sicherste Weg zum Marktführer ist es einen neuen Markt zu begründen, so wie es Kärcher mit Hochdruckreinigern, Brita mit gefiltertem Wasser oder Tempo mit einem simplen Papiertaschentuch erfolgreich gewagt hatten. Kärcher und Tempo setzen dem Ganzen noch eins drauf – und stehen mit ihren Markennamen gleichermaßen als Gattungsbezeichnung und Synonym für eine ganze Produktgruppe. Ein Ritterschlag für eine Marke!

Nun kann aber nicht jedes Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen einen neuen Markt begründen. Wohl aber einen bestehenden Markt erobern. Und das mit Schwung, der nötigen Angriffslust und Innovationsbereitschaft!

Auf sie mit Gebrüll

Als Paradebeispiel kann hier Apple genannt werden. Sektenähnlich verehrt und nahezu kritiklos geliebt, haben sich Jobs und Co. mit ihren Produkten wie dem MacBook, dem iPod oder dem iPhone scheinbar unentbehrlich gemacht und sich an Konkurrenten vorbei innoviert – sowohl in Sachen Produktpalette, als auch in der Kundenkommunikation und den integrierten Marketingaktivitäten. Ein Platz an der Marktspitze ist damit sicher.

Auch Texas Instruments, die in den 1970ern den Rechenschieber vom Markt verdrängten, oder auch Aldi, Würth und Ikea zählen ebenfalls in die Kategorie der erfolgreichen Markteroberer und Konkurrenzverdränger. Innovation ist hierbei sowohl in besserer Leistung, als auch einem günstigeren Preis-Leistungs-Verhältnis begründet. Ziel: Marktführerschaft!

Aktion statt Reaktion

Einmal an der Spitze hat die Verteidigung der eigenen Marktposition hohe Priorität! Die Konkurrenz schläft nicht und ein Ausruhen auf den eigenen Lorbeeren kann folgenreich sein. Ständige Innovation spielt auch hier eine maßgebliche Rolle – begonnen bei den angebotenen Produkten und Dienstleistungen bis hin zu den integrierten Marketingstrategien, wobei alle Kommunikationskanäle analysiert und wenn für das eigene Unternehmen passend, gezielt genutzt werden sollten.

Wie das geht, zeigen die sogenannten „Hidden Champions“ – Unternehmen und Marken mit jeder Menge Strahlkraft, die im Schnitt seit 20 Jahren Weltmarktführer in ihrer jeweiligen Branche sind. Regelmäßige kleine Innovationen in Technik, internen Prozessen, Marketing und Vertrieb (und Preis) bringen diese Marktriesen immer wieder voran. Hier wartet keiner auf Konkurrenzangriffe, sondern setzt selbst die entscheidenden Marker und hinterfragt sich ständig selbst! Wohl die beste Möglichkeit Wettbewerber auf Abstand zu halten. Mit Erfolg!

Ausgeklügelte Schlachtpläne

Wenn auch Sie die kommunikative Agenda in Ihrer Branche setzen wollen und Ihre Konkurrenten und Kunden – neben Ihren Produkten und Dienstleistungen – mit Marketingaktivitäten überzeugen möchten, denen man sich nicht entziehen kann, begrüßen wir Sie gern zu grundlegenden Marketing- und Innovationsworkshops und erarbeiten mit Ihnen Ihre ganz individuellen Schlachtpläne auf dem Weg zur Marke.

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